AIDS IST KRIEG

Diesen Ausspruch hat Nelson Mandela, Ex-Präsident des am stärksten von der Immunschwäche betroffenen Landes getan.
Mandela hielt die Hauptrede der Abschlusszeremonie und meinte in einem Vorab-Interview mit der BBC:

Aids ist ein Krieg gegen die Menschheit. Allerdings nicht nur durch die Krankheit, sondern auch durch die damit zusammenhängende gesellschaftliche Isolation von Betroffenen.

Sechs Tage hat die Konferenz, die am Freitag, 12.7.02, zu Ende ging, gedauert.

In dieser Zeit sind weltweit 50.000 Menschen an AIDS gestorben Ca. 85.000 haben sich neu infiziert, drei Viertel davon beim Sex und die Hälfte von diesen waren junge Frauen, die sich leichter anstecken als Männer. Dies gab die Aids-Koordinatorin des UNO-Bevölkerungsfonds, Suman Metha, bekannt.

Mit 14.000 Deligierten war diese 14. Welt-Aids-Konferenz die grösste ihrer Art.
Große Enttäuschung herrschte allerdings darüber, dass praktisch kein aktiver westlicher Spitzenpolitiker teilgenommen hat.
Dies war wohl auch der Auslöser für die scharfen Worte von Peter Piot, Chef von UNAIDS dem Programm der Vereinten Nationenzur Bekämpfung von Aids und HIV, der forderte, dass Politiker, die den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit nicht ernst nehmen, abgewählt werden sollten.

weiter Infos unter www.aidshilfe.de oder www.hivlife.de

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